Mitmachen
Die Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg ist ein lockerer Zusammenschluss von Aktiven, die sich für Frieden und gegen Aufrüstung aussprechen. Wir veranstalten zu den üblichen Terminen wie dem Jahrestag von Hiroshima oder dem Welt-Friedenstag kleine Mahnwachen in der Innenstadt oder sammeln Unterschriften zum Beispiel für die Ächtung der Atomwaffen.
Wir suchen immer neue Aktive, die sich daran beteiligen wollen. Bei Interesse einfach mal eine E-Mail schreiben (lucas.sichardt@posteo.de) oder zu einem unserer Treffen kommen:
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Unser nächstes Treffen: Mittwoch, 13. Mai 2026 ca. 18:50 Uhr im Buchcafe |
Aktuelle Online-Aktionen (Unterschriftensammlung per Internet):
- Berliner Appell gegen neue US-Mittelstreckenraketen in Deutschland
- Appell gegen die EU-Bombe
- Appell: Weniger für das Militär, mehr für die Menschheit!
- Atombomber? Nein Danke!
- Weltweiter Waffenstillstand! (Antonio Guterres; UN-Generalsekretär)
- Stopp Airbase Ramstein
Neueste Möglichkeiten, mitzumachen:
Liebe Mitbürger,
die Bundestagswahl steht kurz bevor. Es scheint eine besondere Bundestagswahl zu sein: Nicht nur ist es eine vorgezogene Wahl, sondern es ist auch unvorhersehbar, welche Regierungskoalition am Ende entstehen wird und was das für die Ausrichtung der Politik in unserem Land bedeuten mag.
Die Friedensinitiative steht natürlich für bestimmte Werte ein, die die verschiedenen Parteien in sehr unterschiedlichem Maß repräsentieren. Selbstverständlich werden wir aber keine Wahlempfehlung geben, da wir uns als streng Partei-unabhängig betrachten.
Als Wähler sollte jeder sich selbst ein Bild davon machen, welche Partei die eigenen Werte am besten in die Politik zu tragen vermag.
Damit das Wahlergebnis möglichst gut den Willen der Bevölkerung repräsentiert - und nicht hauptsächlich abbildet, welche Partei besonders gut Wähler mobilisieren konnte - sollten möglichst viele Wahlberechtigte zur Wahl gehen. Dies ist unser Anliegen: Bitte geht wählen!
Um bei der Wahlentscheidung nicht nur auf Sympathiegefühle und oft nichtssagende, teilweise auch fehlleitende Wahlplakate angewiesen zu sein, möchten wir die folgenden drei Entscheidungshilfen empfehlen:
- wahl-o-mat.de: Fragt die eigene Meinung zu wichtigen Themen ab und vergleicht diese mit den Programmen der zur Wahl stehenden Parteien
(betrieben von der Bundeszentrale für Politische Bildung;
bei Fehlern im System würden die Parteien sich wohl umgehend öffentlichkeitswirksam beschweren)
Und weil die Wahlversprechen nicht immer Realität werden:
- real-o-mat.de: Fragt die eigene Meinung zu wichtigen Entscheidungen im Bundestag der letzten Jahre ab und vergleicht diese mit dem realen Abstimmungsverhalten der Parteien
(betrieben von der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.; betreibt auch das investigativ-journalistische Portal FragDenStaat) - deinwal.de: Fragt die eigene Meinung zu wichtigen Entscheidungen im Bundestag der letzten Jahre ab und vergleicht diese mit dem realen Abstimmungsverhalten der Parteien
(privat betrieben; einer der Betreiber arbeitet im Bereich der demographischen Forschung)
Man sollte wohl stets zumindest über die Internetseite der Partei, die man zu wählen vor hat, noch einmal prüfen, ob die Ausrichtung in wichtigen Punkten mit den eigenen Werten übereinstimmt.
Denn: Die oben genannten Entscheidungshilfen könnten theoretisch schon allein durch eine ungünstige Fragenauswahl eine Verzerrung erzeugen.
Noch ein Wort zur letzte Wahlrechtsreform: Es gibt keine Überhangmandate mehr. Das bedeutet, dass die Zweitstimme allein nun die Anzahl der Sitze der gewählten Partei im Bundestag festlegt (so sie nicht an der 5%-Hürde scheitert).
Wir alle sind gespannt auf das Wahlergebnis.
Hoffen wir auf friedlichere Zeiten, engagieren wir uns weiter dafür.
Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg


