Veranstaltungen

Folgende Termine stehen in nächster Zeit an:

  • Mahnwache für Frieden angesichts des Ukraine-Kriegs (jeden Mittwoch 18 Uhr am Lullusbrunnen in Bad Hersfeld)

  • Mahnwache zum Jahrestag der Fukushima-Katastrophe (11. März; jährlich)

  • Mahnwache zum Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki (6. bzw. 9. August; jährlich)

Nähere Informationen werden zu gegebener Zeit auf der Startseite sowie unten stehend bekannt gegeben.

Gern weisen wir auch auf thematisch interessante Veranstaltungen anderer Organisationen (vor allem in der Region) hin. Häufen sich jedoch viele Termine in kurzer Zeit, listen wir die Termine anderer Organisationen dann nur gesondert hier auf: Veranstaltungen anderer Organisationen

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veröffentlicht am 17.03.2024 um 12:37:17

 Anlässlich des bevorstehenden 300. Geburts-Tages des unsere Kultur prägenden Philosophen Immanuel Kant haben wir versucht, die aktuellen Ereignisse mit Kants Augen zu beleuchten. Heraus gekommen ist folgender kurzer Text (den wir auch als Leserbrief an die Hersfelder Zeitung verschickt haben):

KANTs  Kritik der reinen Vernunft

Sozusagen vor der Haustür des großen  Philosophen der Aufklärung Immanuel Kant , der vor 300 Jahren in Königsberg, heute Kaliningrad, geboren wurde, findet nun schon seit 2 Jahren ein mörderischer europäischer Krieg statt. Dass Kriege nicht ewig dauern, gebietet die menschliche Vernunft, wie Kant in seinem Spätwerk „Vom ewigen Frieden“ ausführt. Sehen wir einmal von der Vorstellung des englischen Philosophen und Skeptikers Thomas Hobbes ab: Krieg als Naturgesetz des Kampfes aller gegen alle und somit eine anthropologische Fehlsteuerung der Menschheit. So endet doch auch immer wieder ein jeweiliger Krieg mit Sieg oder Niederlage einer der Kriegsparteien und/oder mit einem Kompromiss, bestenfalls auch mit einem Friedensvertrag, vorher aber immer mit dem Schweigen der Waffen, also mit einem Waffenstillstand.

Also was würde Kant, der Verfasser der „praktischen Vernunft“- wohl heute tun? 

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 Die Initiative "Sicherheit neu denken"
hat angesichts der aktuellen Gewalteskalationen
etwa in der Ukraine und in Nahost
ein neues Impulspapier heraus gebracht.

Wir schließen uns grundsätzlich an und veröffentlichen hier eine Zusammenfassung;
Verweis zum Papier am Ende...


Sicherheits-Strategien neu denken: Gewalt stoppen und überwinden!
In Israel und Palästina. In der Ukraine. Global.


In diesem Papier reflektieren wir die Kriege in der Ukraine und in Israel/Palästina, die zunehmende Klimakrise sowie die 2023 veröffentlichte Nationale Sicherheitsstrategie der Bundesregierung und weitere Entwicklungen aus dem Geist unseres Positiv-Szenarios.

1) Wir blicken mit tiefem Mitgefühl und zugleich analytischer Distanz auf das Weltgeschehen und versuchen beides zu verbinden..

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Tags: sonstiges

veröffentlicht am 03.05.2023 um 20:59:18

Am kommenden Freitag, 5. Mai 2023 um 19:30 Uhr findet in der Martinskirche in Bad Hersfeld (Schlippenthal 39) eine öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Pfarrer Dr. Robert Brandau und dem Bundestagsabgeordneten Michael Roth (Vorsitzender Auswärtiger Ausschuss) statt. Thema ist der Ukraine-Krieg und die derzeitige Friedensdebatte in der evang. Kirche.

Interessierte sind herzlich eingeladen, Fragen aus dem Publikum zugelassen.


veröffentlicht am 02.11.2022 um 21:12:45

Wie in jeder Woche seit Ende Februar dieses Jahres haben wir auch heute unsere Mahnwache für Frieden am Lullusbrunnen (vor dem Rathaus) in Bad Hersfeld abgehalten, um den Ukraine-Krieg nicht ins Abstrakte abgleiten zu lassen, sondern präsent zu halten - um inne zu halten.
Wir gedachten wie immer der Opfer des Krieges in der Ukraine und aber auch aller anderer Kriege auf dieser Welt mit einer Schweigeminute
Zu viele Menschen auf diesem Planeten sterben, werden verwundet, verlieren Angehörige oder Hab und Gut - müssen in Angst leben. Und das jeden Tag.
Das Mindeste für uns ist es, daran zu denken, ein Zeichen für Frieden zu setzen und uns Gedanken zu machen, wie ein Ausweg zu finden sein könnte.

Neben dem Peace-Zeichen aus Kerzen gab es dann auch einen inhaltlichen Redebeitrag mit Bezug zu den Menschenrechten und der Macht der Worte; der Beitrag von Birgit Sichardt ist untenstehend nachzulesen:

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veröffentlicht am 21.01.2022 um 21:42:57

Das Projekt "Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen" hat im vergangenen Dezember zum Tag der Menschenrechte in Kassel vor Publikum Frauen eine Bühne geboten, die sich zuvor mit einer Rede von gesellschaftlicher Relevanz beworben hatten. Das Projekt wurde vom Bund gefördert, vom Hessischen Rundfunk begleitet und von der Brückner-Kühner Stiftung ins Leben gerufen.

Nähere Informationen zum Projekt findet man unter www.ungehalten.net

Eine der Preisträgerinnen und Rednerinnen war auch Karin Schwalm vom Bündnis "Nein zum Krieg" in Marburg. Mit ihr arbeiteten wir erstmals im Rahmen des Projekts Friedlicher Hessentag 2018, als der Hessentag in Bad Hersfeld stattfand, zusammen. Herzliche Glückwünsche!

Ihr Redebeitrag einer ungehaltenen Rede mit dem Titel "Zukunft geht nur mit Frieden" ist äußerst sehenswert, sodass wir hier gerne auf ihn verweisen: 

Redebeitrag von Karin Schwalm auf ungehalten.net unter den weiteren Preisträgerinnen

Redebeitrag von Karin Schwalm direkt auf Youtube

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Unsere im Rahmen der Zusammenarbeit mit den anderen Friedensgruppen im Wahlkreis 169 (Werra-Meißner/Hersfeld-Rotenburg) erfolgte Befragung der zur Bundestagswahl antretenden Kandidaten zu friedenspolitischen Themen ist zunächst abgeschlossen.
Die erhaltenen Antworten können auf der Seite der Friedensfabrik Wanfried gelesen werden; zudem erscheint in Kürze ein entsprechender Artikel auch in der Hersfelder Zeitung.

Ergebnis der Befragung der Direktkandidaten zur Bundestagswahl im Wahlkreis 169 zur Friedenspolitik


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veröffentlicht am 26.08.2021 um 10:20:27

Wie angekündigt hat das neu gegründete Forum 169 friedenspolitische Fragen an die zehn Direktkandidaten unseres Wahlkreises 169 (Hersfeld-Rotenburg - Werra-Meißner) gerichtet.

Die Fragen und - sobald eingegangen - Antworten der Kandidaten können auf folgender Internetseite des Forums gelesen werden:

Befragung der Kandidaten zur Bundestagswahl durch das Forum 169

Auch eine Beteiligung durch die Bürger des Wahlkreises ist möglich - so können auch Sie Kommentare oder Ihre persönlichen Antworten auf die Fragen einbringen.

Hintergrund: Das Forum 169 wurde aus den Friedensinitiativen des Wahlkreises (Friedensforum Werra-Meißner, Friedensfabrik Wanfried, Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg) und unter Beteiligung von DGB und Pfarrern ins Leben gerufen, um friedenspolitische Fragen vor der Bundestagswahl mehr in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen. 
Auch nach der Wahl wird der Dialog zwischen Bürgern und dem dann gewählten Vertreter unseres Wahlkreises im Bundestag über das Forum fortgeführt werden.

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veröffentlicht am 05.05.2021 um 21:26:37

Wir freuen uns, dass in diesem Jahr der Kirchentag (der überwiegend digital stattfindet) ohne Beteiligung der Bundeswehr stattfinden wird.
Die übliche Beteiligung von Bundeswehr-Musikkorps wie auch ein etwaiger Militärgottesdienst wie in den letzten Jahren gibt es in diesem Jahr nicht. 

Dies ist sicherlich maßgeblich einem offenen Brief verschiedenster Friedensorganisationen zu verdanken, den auch wir unterstützt hatten:
Offener Brief bzgl. Bundeswehr auf dem Kirchentag

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veröffentlicht am 05.04.2021 um 10:04:08

Am vergangenen Samstag waren vier Bad Hersfelder zusammen beim Ostermarsch in Kassel. Hier einige Impressionen:

  

  

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veröffentlicht am 07.03.2021 um 14:22:06

Ein Erdbeben und ein Tsunami haben am 11. März 2011 vor der japanischen Küste in Fukushima eine Nuklearkatastrophe ausgelöst.


Der Super-GAU traf das fortschritts- und technologiegläubige Land bis ins Mark. Und die Folgen der drei Kernschmelzen in den Reaktorblöcken des Atomkraftwerks von Fukushima Daiichi sind auch noch zehn Jahre danach erkennbar.

Durch den Reaktorunfall wurden große Mengen radioaktiven Materials freigesetzt.

Ein Teil davon gelangte durch direkte Einleitung in den Pazifik, darunter auch langlebige Isotope wie Cäsium-137 (Halbwertszeit über 30 Jahre).

Trotz Tschernobyl und Fukushima setzt die japanische Regierung weiter auf Atomenergie.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Olympischen Spiele in Japan 2020 abgesagt und auf 2021 verschoben.

In den nächsten Wochen sollen Fackelläufer die Olympische Flamme durch die Sperrzone von Fukushima tragen.
Nach den Olympischen Spielen sollen dann über 1 Millionen Tonnen radioaktiven Kühlwassers im Pazifik verklappt werden.

Wir erinnern an die unberechenbaren Risiken der Atomkraft sowie die auch im Normalbetrieb nicht geklärte Frage der Entsorgung strahlender Abfälle und fordern deshalb:

Keine Sportwettkämpfe in verstrahlten Regionen!

Alle Atomkraftwerke abschalten - weltweit!

... (vollständigen Artikel anzeigen)

Tags: sonstiges

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